Eine lohnenswerte Wanderung führt uns zum Forsthaus Valepp (erbaut 1841); entweder vom Parkplatz an der Mautstation in Enterrottach oder vom Parkplatz an der Suttenbahn. Nicht zu vergessen die Route vom Spitzingsee. In jedem Fall erwartet den Wanderer, Mountainbiker, Berg- und Naturfreund eine romantische Tour durch das Valepper Tal.
Das Forsthaus Valepp, verfügt über 30 Betten in Doppel- und Mehrbettzimmern und einen großen Gästeparkplatz am Haus. Viele Gäste nutzen auch die Anreise bis zum Forsthaus, um von hier ausgedehnte Bergwanderungen und Radltouren zu unternehmen; z. B. zur Erzherzog-Johann-Klause oder zur Bayralm. Das Bayerische Forsthaus Valepp ist bekannt für seine Wildgerichte (Hirsch, Reh und Gams), seine Forellen und allgemein seine Bayerische Küche. Viele Gäste schwören auf den hervorragenden Kaiserschmarrn.
Informationen zum Forsthaus Valepp kommen vom Eigentümer, dem Freistaat Bayern mit seiner Staatsforstverwaltung unter der Verantwortung des Forstamtes Schliersee:
Das Wort Valepp ist indogermanischen Ursprungs und bedeutet “Waldreiche Ache” oder “Waldwasser”. Die gleichnamigen Bachläufe “Rote- und Weiße Valepp” vereinigen sich hier und bilden die “Brandenberger Ache”, die über die nahe Grenze zu Tirol dem Inn zufließt.
Im Jahre 1504 wurde an der Engstelle des Baches unterhalb der Maria-Hilf-Kapelle (1710) die so genannte “Kaiserklause” errichtet. Mit ihrer Hilfe konnte eine große Menge Wasser gestaut und somit Holz für die Versorgung der kaiserlichen Schmelz- und Hochöfen ins Inntal getriftet werden. Die Geburt der geregelten Forstwirtschaft liegt demnach 500 Jahre zurück; dieser Zeitraum entspricht etwa zweieinhalb Waldgenerationen.